Arbeitskreis: Finanzierungsstrategien für die Jugendhilfe
Unbestritten gehört die Beratung Jugendlicher über das www. zu den neuen Aufgaben der Jugendhilfe. Eine der ersten Fragen bei Neuerungen in der Jugendhilfe ist einem Berliner Gassenhauer entnommen und heißt: "Wer soll das bezahlen..." Die schnelle Antwort darauf lautet: "Natürlich der Träger, der die Neuerung in sein Angebot aufnehmen will." Damit ist die Frage jedoch noch lange nicht hinreichend beantwortet, denn zum einen kennt www.Beratung keine Ländergrenzen und zum anderen werden traditionelle Beratungsleistungen nicht ersetzt sondern ergänzt. Die Voraussetzung für eine vernünftige Beratungsqualität sind zeitliche und fachliche Ressourcen.
Die Finanzierung nach dem sog. Königsteiner Schlüssel (Kostenverteilung für die Bundesrepublik) ist eine der Möglichkeiten, oder können z.B. Synergien die durch die gemeinsame Nutzung des qualifizierten Know-how entstehen, also kann die Bündelung von Ressourcen eine trägerübergreifende Vernetzung die www.Beratung ermöglichen?