| Fachkongress
10/2005 Entwicklungspotentiale in schweren Familienkrisen
Kontakt halten, Konflikt riskieren, Kompetenzen stärken
25.- 26. Oktober 2005 in Mainz
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Zur Person:
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Vortrag: |
Regine Dülks
Dipl.Heilpäd., Dipl.Sozpäd., Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Familientherapeutin, Mitarbeiterin Kinderschutz-Zentrum Köln
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Wenn geholfen werden muss: Aufsuchende Familienarbeit bei Kindeswohlgefährdung - Hilfen im Zwangskontext als Chance für Familien
Aufsuchende Familientherapie ist eine Hilfe für stark belastete Familien, die trotz eines von außen wahrgenommenen Hilfebedarfs in der Regel große Angst vor Veränderungen haben. Oft sind sie arm und sozial randständig, häufig sind sie schon lange mit der Jugendhilfe in Kontakt. Immer wieder taucht die Frage auf, wie belastet ist die Entwicklung der Kinder in diesen Familien, kann noch von Entwicklungsbelastungen gesprochen werden oder sind diese so erheblich, dass fachlich klar eine Gefährdung des Kindeswohles festgestellt werden muss? Im Vortrag möchte ich den Teilnehmern die Möglichkeit bieten, diese besondere Hilfeform kennen zu lernen und sich mit ihr auseinanderzusetzen. Der Umgang mit dem Zwangskontext, in dem diese Hilfe teilweise stattfindet, stellt dabei eine wichtige Herausforderung für die Fachkräfte und für die Familien dar. Wie kann es gelingen, über diese Hilfeform einen Zugang zu den Familien zu bekommen, der es ermöglicht, dieses Hilfsangebot konstruktiv zu nutzen.
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| Zur Tagungsvorbereitung:
- Marie Luise Konen, "Wo keine Hoffnung ist, muss man sie erfinden" Friedhelm Kron-Klees, "Familien begleiten"
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