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Fachkongress 10/2005

Entwicklungspotentiale in schweren Familienkrisen
Kontakt halten, Konflikt riskieren, Kompetenzen stärken

25.- 26. Oktober 2005 in Mainz


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Zu den Personen:
Workshop:
Gerhard Stern

Polizeipräsidium München, Abteilung Einsatz

Christine Gerber

Dipl.Soz.Päd., Dipl.Betriebswirtin (VWA), Stadtjugendamt München, Mitarbeiterin der Produktsteuerung in der Abteilung Erziehungsangebote mit dem Schwerpunkt Kinderschutz; u.a. zuständig für den Bereich der Kooperation mit der Polizei, die Qualifizierung und Unterstützung der Kinderschutzarbeit in der Bezirkssozialarbeit, die Schaffung von Kooperationsstrukturen und die Vernetzung mit anderen Institutionen und Professionen.

Jugendamt und Polizei - ungleiche Partner im Kinderschutz

Die Gewährleistung des Kindeswohls erfordert besonders bei Gewaltdelikten ein Zusammenwirken der tangierten Behörden. Voraussetzungen sind hier insbesondere ein Erkennen der Notwendigkeit, der Aufbau von Kommunikationsstrukturen und verbindliche Absprachen. Kooperationen sind durch die jeweilige Aufgabenstellung, Arbeitsprinzipien und rechtliche Rahmenbedingungen eingegrenzt. Gerade deshalb müssen die bestehenden Möglichkeiten im Interesse des Kindeswohls und des Opferschutzes vollständig ausgeschöpt werden. Im Hinblick auf den Opferschutzgedanken wäre aus polizeilicher Sicht eine deutlich engere Kooperation nicht nur Wunsch, sondern auch Notwendigkeit. Im Wesentlichen gilt dies für eine frühzeitigere Information der Polizei in schwerwiegenden Missbrauchs- und Misshandlungsfällen.