Isolde Badelt
Dipl. Psychologin, Leiterin des Psychosozialen Dienstes der Heidelberger Werkstätten der Lebenshilfe e.V., außerdem psychotherapeutische Praxis als Psychologische Psychotherapeutin
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Arbeitskreis: Grenzen der Belastung
MitarbeiterInnen die in ihrer alltäglichen Arbeit mit Gewalt gegen behinderte Kinder konfrontiert werden, kommen immer wieder in mehr als einer Hinsicht an ihre Grenzen:
- Es kommt häufig zu Lösungen, die nicht befriedigend sind; allzu oft stellt die Lösung die bessere von zwei schlechten Möglichkeiten dar; es fällt schwer, dies immer wieder auszuhalten.
- MitarbeiterInnen sind bei solchen Situationen oft mit Gefühlen von Ohnmacht, Hilflosigkeit und manchmal auch Resignation konfrontiert und müssen diese Gefühle immer wieder durchleben und verkraften.
- Es ist schwer auszuhalten, in der Begegnung mit Kindern häufig mit dieser Tragik und ihren Folgen sich auseinandersetzen und die Schutzlosigkeit der Kinder wahrnehmen zu müssen.
- Aber auch behinderte Kinder kommen an die Grenzen ihrer Belastung. Wie können BeraterInnen , Eltern und Bezugspersonen für die Grenzen der behinderten Kinder sensibilisieren?
- Auch Eltern und Bezugspersonen haben Grenzen. Wie können MitarbeiterInnen diese Grenzen der Belastbarkeit wahrnehmen und Hilfestellung leisten?.
- In der Diskussion im Arbeitskreis wollen wir aufgrund der Erfahrung der TeilnehmerInnen Antworten auf diese Fragen und Thesen finden und gemeinsam Kriterien aufstellen, wann sich der Versuch lohnt, die Grenzen zu überwinden oder zu erweitern oder wann es auch sinnvoll ist, sie zu respektieren und damit umzugehen.
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