Geschichte
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren wurde 1980 als eine informell arbeitende Vereinigung gegründet. Sie bildet einen Zusammenschluss aller Kinderschutz-Zentren in der Bundesrepublik Deutschland. Seit 1986 ist sie als gemeinnützige Organisation anerkannt. 1993 wurde eine Bundesgeschäftsstelle durch die Arbeitsgemeinschaft eingerichtet.
1990 organisierten die Kinderschutz-Zentren den 8. Internationalen Weltkongress über Kindesmisshandlung und Vernachlässigung für die ISPCAN.
Seit 1996 richten die Kinderschutz-Zentren alle zwei Jahre das Kinderschutzforum aus. Hier werden die neuesten Entwicklungen im Kinderschutz vorgestellt und der Versuch unternommen, zwischen den verschiedenen Hilfeeinrichtungen in Deutschland (Jugendhilfe, Gesundheitsamt, Justiz) eine Brücke zu schlagen.
Seit 1998 sind die Kinderschutz-Zentren als eine der ersten nicht -staatlichen Organisationen im Bereich des Kinderschutzes und der Jugendhilfe mit den Projekten "kinderschutz-zentren.org" und "youngavenue.de. Mitsurfen. Mitreden." im Internet vertreten. Diese websites sollen zum einen dazu dienen, Fachleute des Kinderschutzes zu unterstützen und zum anderen Kindern und Jugendlichen direkten Zugang zu Hilfe zu gewähren.
Trotz ihrer 20-jährigen Geschichte sehen sich die Kinderschutz-Zentren noch immer als ein Pilotprojekt der professionellen Kinderschutzarbeit. Zur Zeit gibt es in 22 deutschen Städten Kinderschutz-Zentren mit mehr als 500 Mitarbeitern.
Ziele
Die Kinderschutz-Zentren bieten allen Mitgliedern von Familien, in denen Kinder Gewalt und/oder Misshandlung erleiden, professionelle Hilfe an.
Die Ziele der Kinderschutz-Zentren sind:
Aufgaben
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren repräsentiert ihr Konzept von Kinderschutz bundesweit. Sie unterhält Kontakte zu Politikern, qualifizierten Fachleuten, den Medien und anderen Verbänden. Die dringendsten Forderungen hin zu einer verbesserten Situation von hilfebedürftigen Familien und zur Verbesserung der Strukturen im professionellen Hilfesystem sind:
Strukturelle Familienkrisen erfordern eine ökologische Orientierung der Familienpolitik der Regierung, die sich den Veränderungen der Lebensumstände von Familien anpasst nicht nur auf oberflächlicher Wahltaktik beruht.
Name
Der Name Kinderschutz-Zentrum ist rechtlich geschützt und wird von der Bundesarbeitsgemeinschaft nur an solche Institutionen verliehen, die im Einvernehmen mit den unten aufgeführten Grundsätzen handeln und die über den geeigneten Mitarbeiterstab sowie über die materiellen Voraussetzungen verfügen.
Weitere Informationen
Finden Sie auf unserer Homepage: www.Kinderschutz-Zentren.org