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Trauma und Traumafolgen-
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In den letzten Jahren sind wesentliche neue Erkenntnisse über die Auswirkungen und die Behandlung psychischer Traumata erarbeitet worden. Vor diesem Hintergrund gewinnt auch die Arbeit mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den Institutionen und Einrichtungen der Jugendhilfe an Bedeutung. Es entstehen neue Anforderungen an die MitarbeiterInnen sowie an organisatorische und fachliche Rahmenbedingungen, um adäquate Hilfen anzubieten.
Allerdings zeigt die tägliche Praxis die Notwendigkeit der Kooperation zwischen Jugendhilfe und klinischen Behandlungsangeboten, die bisher zu wenig entwickelt ist. Gerade der Kinderschutz bildet eine wesentliche Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Gesundheitswesen. Die Traumatisierung von Kindern in lebensgeschichtlich wichtigen Beziehungen erfordert die besondere Berücksichtigung des Zusammenhangs von Verletzung, Bindung, Loyalität und psychosozialer Struktur. Das 4. Kinderschutzforum 2002 soll zu Differenzierungen dieses Arbeitsfeldes beitragen. Unter diesem Gesichtspunkt wurden WissenschaftlerInnen, MedizinerInnen, TherapeutInnen und FachmitarbeiterInnen der Jugendhilfe eingeladen, die in Vorträgen über den aktuellen Stand der Wissenschaft referieren. Die Fachforen dienen der Überprüfung, wie diese wissenschaftlichen Erkenntnisse für die Jugendhilfe genutzt werden können. In den Workshops werden konkrete Praxismodelle aus den Bereich der Jugendhilfe vorgestellt, die in dem beschriebenen Spannungsfeld angesiedelt sind. |