| Fachkongress
10/2005 Spannungsfeld - Vorurteil und Verständnis
Interkulturelle Beratung und Therapie von Kindern, Jugendlichen und deren Familien
05. - 07. Oktober 2005 in Bremen
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Vorwort
Wir leben in einer Migrationsgesellschaft. Das bedeutet neben der kulturellen Bereicherung auch eine Herausforderung für das Zusammenleben. Diese Entwicklung mit ihren gesellschaftlichen Veränderungen gibt Anlass, über Kompetenzen im beraterischen und therapeutischen Bereich neu nachzudenken und diese in Bezug auf eine optimale Arbeit in multikulturellen Klientengruppen zu erweitern.
Besonders wichtig wird in den nächsten Jahren die Entwicklung von Netzwerken sein, durch die sich Zusammenarbeit leichter realisieren lässt. Diese Netzwerke bieten die Chance, verstärkt die kulturelle Komplexität der Professionellen aus unterschiedlichen Institutionen und Vereinen als auch der KlientInnen als Ressource zu sehen, um in Kooperation produktiv interkulturelle Kompetenz weiter zu entwickeln.
Ziel des Fachkongresses ist es, die eigene kulturelle Identität zu erkennen und deren Einfluss auf die Kommunikation im interkulturellen Kontext zu beleuchten. Dies ist Voraussetzung, um effizient Beratung und Therapie für Familien anbieten zu können. Darüber hinaus sollen erfolgreiche Methoden zum Umgang mit Menschen unterschiedlicher Kulturkreise in beratungs- und therapeutischen Kontexten vorgestellt werden. Der Fachkongress soll vielfältige Möglichkeiten der Arbeit mit Familien aufzeigen und zur weiteren Entwicklung zum besonderen Schutz von Kindern und Jugendlichen beitragen.
Der Fachkongress wird durch das Bundesjugendministerium gefördert.
Programm
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Mittwoch, 05. Oktober 2005 Öffentliche Veranstaltung
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| Grußworte
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| 17.00 - 17.30 Uhr |
Gerti Gerlach
Kinderschutz-Zentrum und Vorsitzende DKSB- LV Bremen e.V.
Dr. Dagmar Lill
Migrationsbeauftragte für das Land Bremen |
| Vortrag
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| 17.30 - 18.30 Uhr |
Interkulturelle Öffnung der Hilfeeinrichtungen
Marieluise Beck, Parlamentarische Staatssekretärin im BMFSFJ, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration |zur Person/Abstract| |
Donnerstag, 06. Oktober 2005
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| Eröffnung und Grußwort
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| 10.00 - 10.30 Uhr |
Arthur Kröhnert
Die Kinderschutz-Zentren
Karin Röpke
Senatorin der freien und Hansestadt Bremen
Petra Stern
Kinderschutz-Zentrum Bremen |
| Vorträge
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| 10.30 - 11.30 Uhr |
Bikulturelle Paare in der Beratung
Marita Simon-Zahn, Internationale Beratungsstelle Köln |zur Person/Abstract| |
| 11.30 - 12.30 Uhr |
Kinder unterwegs - zur gesundheitlichen Situation von Kindern mit Migrationshintergrund
Prof. Dr. Joachim Gardemann, Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe, FH Münster |zur Person/Abstract| |
| 13.00 - 14.00 Uhr |
Mittagspause
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| Vortrag
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| 14.15 - 15.15 Uhr |
Kindschaftsrecht mit Auslandsberührung
Dr. Kerstin Niethammer-Jürgens, Rechtsanwältin, Berlin |zur Person/Abstract| |
| Arbeitsgruppen
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| 15.30 - 17.30 Uhr |
- Binationale Familien in der Beratung
Birgit Sitorus, Verband binationaler Familien und Partnerschaften, Frankfurt/Main |zur Person/Abstract|
- Möglichkeiten und Grenzen psychologischer Beratung für türkische Familien
Eberhard Wilde, Ilka Krüner-Reuß, Erziehungsberatungsstelle Bremen Nord |zu den Personen/Abstract|
- Interkulturelle Aspekte bei der Gesundheitsversorgung von Flüchtlingskindern
Misa Obrsal-Ihssen, Refugio Bremen, Andreas Brockhaus, Gesundheitsamt Bremen |zu den Personen/Abstract|
- Spielen macht Spaß - Psychodrama in der interkulturellen Kommunikation
Stefanie Thiede-Moralejo, Kinderschutz-Zentrum Oldenburg |zur Person/Abstract|
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Freitag, 07. Oktober 2005
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| Vorträge
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| 09.30 - 10.30 Uhr |
Kinder stärken! - Armut als Herausforderung in der professionellen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Carola Bury, Arbeitnehmerkammer Bremen <|zur Person/Abstract| |
| 10.30 - 11.30 Uhr |
Die Ressourcen der BeraterIn als Boden für die Arbeit mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen
Gesa Jürgens, Institut für Familientherapie Weinheim - Ausbildung und Entwicklung e.V. |zur Person/Abstract| |
| 11.30 - 12.30 Uhr |
Mittagspause
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| Arbeitsgruppen
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| 12.45 -14.45 Uhr |
- Klick: Theater-Workshop zum Umgang mit Fremdheit und Anderssein
Theater der Versammlung an der Universität Bremen |zur Person/Abstract|
- Kinder mit Migrationshintergrund: "Hinkommen - ankommen - klarkommen - weiterkommen"
Nevin Lutz und Susanne Becker, Beratungsstelle für schulische Förderung von Migrantenkindern, Bremen |zu den Personen/Abstract|
- Auswirkungen von Migration und Armut auf Kinder und Jugendliche - Aufgaben des Kinderschutzes
Olaf Emig, Amt für Soziale Dienste, Bremen |zur Person/Abstract|
- Verständnis und Veränderung ganz einfach - oder nicht? Methoden der energetischen Psychologie zur Beratung in multikulturellen Kontexten
Prof. Franz J. Heeg, Universität Bremen |zur Person/Abstract|
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| Schlussplenum
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| 15.00 - 15.45 Uhr |
Moderatorin Mirjam Steeger |
Veranstalter
Die
Kinderschutz-Zentren
Bonner Str. 147
50968 Köln
Tel: 0221 / 569753
Fax: 0221 / 5697550
E-Mail: die@kinderschutz-zentren.org
Kinderschutz-Zentrum Bremen DKSB LV-Bremen e.V.
AG Migration Bremen
Tagungsort
BIBA Bremer Institut für Betriebstechnik und angewandte Arbeitswissenschaft an der Universität Bremen
Hochschulring 20
28359 Bremen
Tagungsbeitrag
Unter Einschluss der Tagungsunterlagen und der Konferenzgetränke.
Teilnehmergebühr € 135,00(Online-Anmeldung)
Teilnehmergebühr € 145,00 (Post-/Fax-/E-Mail-Anmeldung)
Tagesteilnahme € 75,00(Online-Anmeldung)
Tagesteilnahme € 80,00 (Post-/Fax-/E-Mail-Anmeldung)
Bei Abmeldungen bis zu 14 Tagen vor Beginn des Kongresses berechnen wie eine Verwaltungsgebühr von € 25,00. Bei späteren Abmeldungen muss der volle Teilnehmerpreis gezahlt werden.
Hotelreservierung
Unter www.bremen.de können Sie online eine Übernachtungsmöglichkeit buchen (Rubrik Tourismus und Freizeit).
Bankverbindung
Bank für Sozialwirtschaft Köln
BLZ 370 205 00, Kto.-Nr. 7 086 700
Stichwort: Fachkongress Bremen
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