| Fachkongress 12/2005
Medien wirken - so oder so ...
Die Bedeutung und Funktion für den Hilfeprozess bei Familienkonflikten
07.- 09. Dezember 2005 in Stuttgart
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Vorwort
Medien gehören zum Alltag in unserer Gesellschaft. Fernsehen, Video, Computer und Internet sind zu selbstverständlichen Begleitern geworden. Lange Zeit beschäftigte sich die Jugendhilfe fast ausschließlich mit den Gefahren, die von den Medien für die Entwicklung und Sozialisation der Kinder ausgehen. Das sie aber auch das fachliche Handeln und die Beratungsarbeit beeinflussen, wurde erst durch die "Super Nanny" deutlich.
Medien erlangen im Alltag zunehmend an Bedeutung bei der Bewältigung von Lebensproblemen und unterstützen bei der Identitätsentwicklung. Sie können helfen, soziale Beziehungen, Nähe und Distanz zu regeln. Nicht selten ersetzen sie die direkten Kommunikationsformen der Familienmitglieder untereinander.
Der Fachkongress verfolgt das Ziel, den Medienalltag in seiner Bedeutung für Jugendhilfe und Kinderschutz zu beleuchten. Dabei sollen Antworten auf folgende Fragen erarbeitet werden:
- Warum schenkt die Jugendhilfe der Mediengesellschaft so wenig Beachtung?
- Warum muss auch die Jugendhilfe einen eigene Medienkompetenz erlangen?
- Wie können Medien sinnvoll und unterstützend für die Fall- und Beratungsarbeit eingesetzt werden?
Der Kongress richtet sich an MitarbeiterInnen der Jugendhilfe und der psychosozialen Beratungsstellen.
Programm
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Donnerstag, 08.Dezember 2005
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| Eröffnung und Grußwort
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| 10.00 - 10.30 Uhr |
Arthur Kröhnert, Die Kinderschutz-Zentren
Hannelore Jouly, Vorsitzende der vhs Stuttgart |
| Vorträge
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| 10.30 - 11.15 Uhr |
Medieneinsatz in der Jugend- und Familienhilfe
Prof. Dr. Matthias Petzold, Praxis für Familienpsychologie Köln |zur Person/Abstract| |
| 11.30 - 12.30 Uhr |
Hirnphysiologische Forschungsergebnisse bei unkontrolliertem Medienkonsum im Kleinkindalter
Dr. Lutz-Ulrich Besser, Zentrum für Psychotraumatologie und Traumazentrierte Psychotherapie Niedersachsen |zur Person/Abstract| |
| 12.45 - 13.30 Uhr |
Die Bedeutung der Medien für den Alltag der Familien.
Prof. Dr. Stefan Aufenanger, Universität Mainz |zur Person/Abstract| |
| 13.30 Uhr |
Mittagspause
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| Kolloquien
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| 15.00 - 17.00 Uhr |
- Medienalltag in Deutschland und seine Bedeutung für die Familien
Prof. Dr. Stefan Aufenanger, Universität Mainz |zur Person/Abstract|
- Entwicklungspsychologische Aspekte, Wirken von Medien auf Kinder unter entwicklungspsychologischer Sicht
Dr. Lutz-Ulrich Besser, Zentrum für Psychotraumatologie und Traumazentrierte Psychotherapie Niedersachsen |zur Person/Abstract|
- Erreichen digitale Medien die Zielgruppen der Jugendhilfe
Alexandra Klein, Universität Bielefeld |zur Person/Abstract|
- Familien und Medien - Ergebnisse und Erfahrungen einer Fortbildungsinitiative für die Familienhilfe
Prof. Dr. Matthias Petzold, Praxis für Familienpsychologie Köln |zur Person/Abstract|
- E-Mail-Beratung - Methodische Übungen
Bernd Reiners, Kinderschutz-Zentrum Aachen |zur Person/Abstract|
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Freitag, 09.Dezember 2005
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| Kolloquien
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| 10.00 - 12.00 Uhr |
- Onlineberatung YoungAvenue
Bernd Reiners, Kinderschutz-Zentrum Aachen |zur Person/Abstract|
- Wenn das Freizeitvergnügen kein Vergnügen mehr ist - Risiko Mediensucht: Ursachen, Verlauf, Folgen und Therapiemöglichkeiten
Uwe Buermann, IPSUM - Institut für Sinnes- und Medienökologie, Hamburg |zur Person/Abstract|
- Marte Meo - Beratung mit Hilfe von Videobildern in der Jugendhilfe (Familie-Kindergarten-Schule)
Elfi Bär und Bernd Stade, Familienzentrum Monheim |zu den Personen/Abstract|
- Medienkompetenz von Familien fördern - das LandesNetzWerk für medienpädagogische Elternarbeit
Elke Sauerteig, Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg, Stuttgart |zur Person/Abstract|
- Digitale Kommunikation der Partner in der Jugendhilfe - Vom Faxformular zum elektronischen Prozessmanagement
Prof. Helmut Kreidenweis, FH Neubrandenburg |zur Person/Abstract|
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| 12.00 - 13.00 Uhr |
Mittagspause
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| Vorträge
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| 13.15 - 14.00 Uhr |
Der Einfluss von Erziehungsberatungssendungen im Fernsehen auf die Beratungsarbeit der Jugendhilfe
Referentin: Renate Blum-Maurice, Kinderschutz-Zentrum Köln |zur Person/Abstract| |
| 14.15 - 15.00 Uhr |
Online-Beratung ist anders - Möglichkeiten und Grenzen einer anderen Beratungsform
Dr. Joseph Lang, Wettingen, Schweiz |zur Person/Abstract| |
| Diskussionsrunden
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| 15.15 - 15.45 Uhr |
mit den ReferentInnen bei Kaffee und Kuchen |
Veranstalter
Die
Kinderschutz-Zentren
Bonner Str. 147
50968 Köln
Tel: 0221 / 569753
Fax: 0221 / 5697550
E-Mail: die@kinderschutz-zentren.org
Kinderschutz-Zentrum Stuttgart
Volkshochschule Stuttgart
Tagungsort
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
Rotebühlplatz 28
70173 Stuttgart
Haltestelle Stadtmitte
S-Bahnlinien 1-7, Straßenbahnen 2,4,14, Bus 43
Parkhaus Rotebühlplatz (Mo.-Sa. 7.00-23.00 Uhr)
Tagungsbeitrag
Unter Einschluss der Tagungsunterlagen und der Konferenzgetränke.
Teilnehmergebühr € 125,00(Online-Anmeldung)
Teilnehmergebühr € 135,00 (Post-/Fax-/E-Mail-Anmeldung)
Tagesteilnahme € 70,00(Online-Anmeldung)
Tagesteilnahme € 75,00 (Post-/Fax-/E-Mail-Anmeldung)
Studenten 50% Ermäßigung (nur mit Studienbescheinigung)
Bei Abmeldungen bis zu 14 Tagen vor Beginn des Kongresses berechnen wie eine Verwaltungsgebühr von € 25,00. Bei späteren Abmeldungen muss der volle Teilnehmerpreis gezahlt werden.
Kulturprogramm
Im Rahmen des Fachkongresses finden die, von der Volkshochschule Stuttgart veranstalteten Kinderfilmtage, sowie am 07.12.2005 ein eintägiger Medienworkshop statt, zu dem alle KongressteilnehmerInnen herzlich eingeladen sind.
Hotelreservierung
i-Punkt - Stuttgart Tel: 0711/2228233
Bankverbindung
Bank für Sozialwirtschaft Köln
BLZ 370 205 00, Kto.-Nr. 7 086 700
Stichwort: Fachkongress Stuttgart
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